Jakobs-Kreuzkraut – was ist das, was ist zu tun?

Das Jakobs-Kreuzkraut sorgt alljährlich in den Sommermonaten für Schlagzeilen. Die Pflanze hat sich in den vergangenen 

Jahren stark ausgebreitet und stellt auf landwirtschaftlich genutzten Grünlandflächen eine potenzielle Gefahr für Nutztiere dar. Jakobskreuzkraut enthält so genannte Pyrrolizidinalkaloide (PA), die in hoher Anreicherung gesundheitsschädigend sein können. Das Jakobskreuzk

raut kann in Heu und Silage gelangen und dann über das Futter insbesondere bei Pferden tödliche

 Krankheiten verursachen. Zudem können PA über Bienen in den Honig gelangen,. Flächenhaft bekämpfen lässt sich das Jakobs-Kreuzkraut jedoch nur schwer. Es verfügt über vielfältige Anpassungsstrategien und besiedelt sehr unterschiedliche Standorte. Zudem hat es für viele Insektenarten eine wichtige Bedeutung als heimische Nahrungs- und Habitatpflanze.

Das Land Schleswig-Holstein hat den Leitfaden „Umgang mit den Jakobs-Kreuzkraut. Meiden – Dulden – Bekämpfen“ erarbeitet. Mit dem Leitfaden werden relevante Grundlagen- und Detailinformationen gegeben, um sowohl betroffenen Landnutzern und Landbesitzern als auch privaten wie behördlichen Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaft und des Naturschutzes einen verantwortungsvollen und angemessenen Umgang mit dem Jakobs- Kreuzkraut zu ermöglichen.
Dieser Leitfaden und weiteren Informationen zum diesem Thema stehen Ihnen auf der Homepage des Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein oder auf der Internetseite der Gemeinde Trittau (unter Aktuelle Informationen) zur Verfügung.
 
 
Leitfaden