Argumente für oder gegen die Freibadsanierung

 

Pro   Contra 

Das Trittauer Freibad ist seit 40 Jahren Freizeiteinrichtung und Sportstätte der Gemeinde, fest mit ihr verbunden und trägt erheblich zur Attraktivität der Gemeinde bei.

Die Sanierung wird das Defizit des Freibades, das den Haushalt belastet, nochmals um eine große Summe jährlich auf Jahre hinaus erhöhen. Die Gemeinde wird sich durch die Sanierung weiter verschulden müssen. Derzeit liegt die Schuldenbelastung bei insgesamt 6,2 Mio. Euro, das sind rd. 740 € pro Einwohner/in.

Für Einwohnerinnen und Einwohner jeden Alters bietet das Bad je nach Wunsch und Nutzung Freizeitvergnügen, Erfrischung bei heißem Wetter oder dient der sportlichen Betätigung.

Das Freibad wird sich auch in Zukunft nicht kostendeckend betreiben lassen. Im Schnitt der letzten 5 Jahre betrug die Unterdeckung rd. 293.000 € jährlich.

Im Schnitt der letzten zehn Jahre besuchten jede Saison 35.000 Besucherinnen und Besucher das Freibad. Ein Teil der Nutzerinnen und Nutzer kommt aus dem Umland, das ist wichtig für die Gewerbetreibenden und den gesamten Standort Trittau.

Die Gemeinde legt sich mit der Sanierung auf lange Sicht auf einen defizitären Freibadbetrieb fest.

Das Freibad ist ein wichtiges Angebot für die Trittauer Jugendlichen. Es gehört zur Jugendarbeit der Gemeinde.

Bei Schließung des Bades könnte es - zumindest mittelfristig - zu einer Entlastung des Haushalts kommen. Eine zusätzliche Neuverschuldung durch die Maßnahme könnte vermieden werden.

Das Freibad ist ein wichtiges Angebot für die Trittauer Seniorinnen und Senioren. Dabei fördert es die Kommunikation untereinander und ist Treffpunkt für Jung und Alt.

Im Schnitt der letzten zehn Jahre besuchten jede Saison 35.000 Besucherinnen und Besucher das Freibad. Ein Teil der Nutzerinnen und Nutzer kommt aus dem Umland. Warum sollen die Trittauer Bürgerinnen und Bürger die Sanierung für diese mitbezahlen?

Das Freibad ist ein Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.

Alternativ zum Freibad könnte ein Busshuttledienst zu den nahegelegenen Seen (z. B. Großensee) eingerichtet werden, der viel kostengünstiger wäre.

Immer weniger Kinder lernen in der heutigen Zeit schwimmen. Es gehört zum gesellschaftlichen Auftrag das Schwimmen zu fördern.

Die frei werdenden Mittel könnten in den kommenden Jahren in andere kulturelle Einrichtungen der Gemeinde investiert werden.

Die Einrichtung ist herrlich gelegen. Es gibt für den Standort keine sinnvolle Alternative dafür, was an Stelle des Freibades dort am Rande des Naturschutzgebietes errichtet werden könnte.

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Für den Sportverein ist das Bad – für die Schwimmsparte, für allgemein sportliche Betätigung, aber auch für Wettkämpfe – unerlässlich.

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Es ließen sich sicherlich noch viele weitere Argumente anführen. Mögen Sie sich bei Ihrer Entscheidung durch diese oder andere Gründe leiten lassen. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, sich auf der Einwohnerversammlung zu informieren und mitzudiskutieren.