OAK - 17.06.2019

 

 

 

Drittes Treffen des offenen Arbeitskreises Radverkehr

Das dritte Treffen fand am 17.06.2019 statt. Es nahmen 14 Personen teil. Anwesend waren zudem die Herren Luft und Hildebrandt der Büros urbanus und PGV Dargel Hildebrandt, welche mit der Erstellung des Radverkehrskonzeptes beauftragt wurden. Folgende Punkte wurden besprochen:

  1. Zusammenfassung der ersten zwei Treffen
  2. Vorstellung der Planbüros urbanus und PGV Dargel Hildebrandt
  3. Kleingruppenarbeit
  4. Ergebnisse der Kleingruppen
  5. Blick in die Zukunft

Die Präsentation des Abends finden Sie hier.

Zu 2. Vorstellung der Planbüros urbanus und PGV Dargel Hildebrandt

Herr Luft vom Büro urbanus sowie Herr Hildebrandt vom Büro PGV Dargel Hildebrandt gehen in einem Vortrag auf Ziele und Aufgaben eines Radverkehrskonzeptes ein. Zudem werden Beispiele für mögliche Planungsideen aus anderen Gemeinden aufgezeigt. Der Vortrag schließt mit einer Zusammenfassung zu den ersten Eindrücken, die zum Thema Radverkehr in der Gemeinde Trittau gesammelt werden konnten.

Im Anschluss entsteht eine kurze Fragerunde.

Zu 3. Kleingruppenarbeit

Für die Kleingruppenarbeit werden folgenden Themen vorgeschlagen:

  • Wie können die Nachbargemeinden in die Planung einbezogen werden?
  • Utopien und Ideen über eine Wegführung in Trittau

Als weiterer Punkt wird das Thema der Bahnradwege angemerkt. Konkret ging es um eine mögliche Fortführung des Weges von Trittau bis Schwarzenbek. Ein Teilnehmer hat hier bereits Kontakt mit verschiedenen Akteuren aufgenommen und konnte berichten, dass ein generelles Interesse am Ausbau besteht. Da das Thema jedoch nicht direkt die Gemeinde betrifft, wird es nicht als Thema für eine Kleingruppe aufgenommen. Es wird sich jedoch darauf geeinigt, dass dies ein Thema ist, welches in Zukunft eine Rolle spielen sollte.

Zu 4. Ergebnisse der Kleingruppen

Utopien:

Die Gruppe hat versucht einen westlichen Fahrradweg durch die Gemeinde zu entwerfen. Dabei wurden die folgenden Punkte gesammelt:

  • Ausbau eines Radweges vom Sandfuhrtsmoor über den Hasenberg bis zum Ziegelbergweg. Die Gruppe hat zwei Optionen angedacht. Entweder müsste ein neuer Weg geschaffen werden, welche eine Anbindung an den Ziegelbergweg erhält oder es wird vorhandene Infrastruktur genutzt und der Untere Ziegelbergweg auf ganzer Länge eingebunden. Dies wäre jedoch ein Umweg und somit unattraktiv für Radfahrende.
  • Anbindung der geplanten Kita für den Radverkehr über das Sandfuhrtsmoor und die Hamburger Straße bis hin zum Neubaugebiet hinter Famila
  • Radwegführung auf Höhe des Schulzentrums ergänzen
  • Um die Straßen zusätzlich zu entlasten, könnten günstige Fahrkarten für den ÖPNV oder ein Bürgerbus für Kinder und Senioren angedacht werden

Abbildung 1 Ergebnisdarstellung

Einbindung der Nachbargemeinden

Die Gruppe kommt zu dem Schluss, dass alle Gemeinden eingebunden werden müssen, um die Verkehrssituation zu verbessern. Hintergrund ist, dass außerorts in der Regel gute Fahrradwege existieren, diese jedoch an der jeweiligen Gemeindegrenze enden. Häufig ist auf Höhe der Ortseinfahrt einer Querung der Straße erforderlich, ohne dass es dabei eine Querungshilfe oder einen Hinweis für Autofahrende gibt. Herr Luft merkt an, dass diese Problematik bereits im Konzept für den Kreis Stormarn angesprochen wurde. Im Rahmen des Trittauer Konzeptes wollen die Planer diesen Punkt berücksichtigen, um zugleich einen verkehrsberuhigenden Effekt am Ortseingang zu erzielen.

Weitere Punkte, die gesammelt werden, sind:

  • Radweg Granderheide teilweise schlechter Belag (nach Sanierung grober Schotter)
  • Brücke nach Kuddewörde in einem schlechten Zustand. Statt eines Abrisses ist eine Sanierung und Pflege der Wege wünschenswert.

Zu 5. Blick in die Zukunft

  • Am 24.06.2019 findet mit Oberstufenschülerinnen und -schülern eine Jugendwerkstatt statt
  • Im Herbst 2019 ist ein Bürgerforum geplant, in welchem bereits der Maßnahmenkatalog vorgestellt und diskutiert werden kann